Mehrzweckhalle Altenrath - Neubau statt Sanierung!

Gemeinsamer Antrag:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke, Die Fraktion, stellen folgenden Antrag zum Neubau der Mehrzweckhalle Altenrath:

Die Verwaltung wird beauftragt,

1. den Neubau der Mehrzweckhalle Altenrath mit Vorrang zu betreiben

2. den Planentwurf aus dem Jahr 2017 zeitnah mit dem Ortsring zu erörtern und Vorschläge für Optimierungen im Sinne des Klimaschutzes zu unterbreiten

3. die in der mittelfristigen Finanzplanung für 2021 und 2022 in der Produktgruppe 0109 für eine Sanierung/Erweiterung der bisherigen Halle vorgesehenen Mittel umzuwidmen und für den geplanten Neubau auszuweisen

4. die Planung für eine Sanierung/Erweiterung einzustellen

5. zu prüfen, welche Fördermittel der EU, des Bundes oder des Landes bestehen.

Harald Schliekert

Fraktionsvorsitzender

Angelika Blauen

Stadtverordnetr

Sebastian Thalmann

Fraktionsvorsitzender

Sven Schlesiger

Fraktionsvorsitzender

Leopold Müller

Fraktionsvorsitzender

Kai Huneke

Stadtverordneter

Achim Tüttenberg

Stadtverordneter

FDP-Antrag:

Antrag Stopp Sanierung Mehrzweckhalle Altenrath

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die FDP-Fraktion bittet um Aufnahme des Antrages auf die Tagesordnung des zuständigen Ausschusses:

1. Sämtliche weiteren Planungen für die Sanierung der Mehrzweckhalle werden mit sofortiger Wirkung eingestellt.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die ursprünglichen Pläne für den Neubau der Mehrzweckhalle Altenrath zu überarbeiten, entsprechende reale Kostenberechnungen vorzulegen und zu prüfen, welche städtebaulichen und sonstigen Fördermittel des Landes, des Bundes oder der Europäischen Union bestehen, um diese beantragen zu können.

Begründung:

Der Rat hatte in der vergangenen Ratsperiode beschlossen, die Mehrzweckhalle trotz aller bekannten Nutzungseinschränkungen und Problemlagen sanieren zu lassen. Dazu wurde als Ver-gleich eine veraltete Kostenschätzung vorgelegt, die die Sanierung als kostengünstigere Variante dargestellt hatte.

Bei dieser Entscheidung wurden lediglich die finanziellen Gesichtspunkte vordergründig als Grundlage für eine Entscheidung zugunsten der Sanierung herangezogen. Die Probleme der Statik (Licht- und Akustikinstallationen) und der Lärmemissionen wurden nur zur Kenntnis genommen. Die Barrierefreiheit wurde nur am Rande berücksichtigt.

Auch wenn derzeit Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie keine vorrangige Priorität haben, sollten bereits jetzt die Weichen gestellt werden, um vor Ort der Bevölkerung einen angemessenen Bau zur Verfügung zu stellen, um wieder feiern zu können, das Brauchtum zu pflegen und die Kultur leben zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Thalmann

Fraktionsvorsitzender